auf-möbeln a.k.a. same same but different

Hey in Schwabing hats geknallt und nach einer Pause bin ich wieder zurück. Die war nötig, um Dinge zu regeln und mir Zeit für grundlegende Veränderungen zu geben: das Ende vom Sommer und der Uni, gefolgt von der Suche nach dem Masterplan und schließlich der Beginn eines neuen Jobs. Aber mit Pause meine ich natürlich nur das Bloggen, nicht das Jagen nach schönen Dingen. Grundsätzlich fühlt sich alles neu an, aber ich bin immer noch die Alte und meine Geschirrsammlung ist nicht geschrumpft. Hier also einige Veränderungen: /
Hey after a WWII-bomb explosion in town I am back now after a break which was needed to sort out things and give me time for sea change: end of summer and uni, searching for the big masterplan afterwards and finally start of a new job. But with break I only mean blogging, not thrifting or hunting for nice things, of course. Basically everything feels new and different but still I am the same old soul and my dish collection has not shrunk. So here is another change:
Vor ein paar Jahren konnte ich bei einer Wohnungsauflösung diese schöne Kommode ergattern. Ich gebe mir seither immer viel Mühe, sie hübsch in Szene zu setzen. Nur ein Problem hatte mich die ganze Zeit begleitet: das Holz sah sehr zugerichtet aus, vor allem die Ablagefläche. Seither musste also immer eine Art Tischläufer darüber gelegt werden, um es nicht so schmuddelig aussehen zu lassen (denn die Form an sich finde ich sehr elegant). / Some years ago at a closure of a flat in the neighbourhood I could snatch this nice commode. Ever since I have tried my very best to put effort in arranging it nicely. All of the time just along with one problem: the wooden surface looked rather battered and shabby but without the -chic. So ever since then I always had to use kind of a table runner to not make it look that much filthy (although the shape itself I do like).
Sorry for the bad quality, made these pics a few years ago in the evening, so not best light conditions.
Manchmal dauert es allerdings, bis man die überaus simple und naheliegende Lösung für derlei Probleme findet – Möbelpolitur! Aus welchem Grund auch immer hatte ich nie daran gedacht, das schöne Stück einmal zu bearbeiten (wohl auch deshalb, weil ich nichts falsch machen wollte). Nun hab ich mir ein Herz gefasst und mich bei Regenwetter mit Politur für dunkles Holz an die Arbeit gemacht. Und siehe da, (fast) ein Wunder –  das Teil sieht wieder top aus! / But sometimes it takes a while indeed until one finds the extremly simple and obvious solution for such problems – furniture polish! For some reason I never ever thought about treating the pretty piece (probably also because I didn’t want to do anything wrong). On a rainy day I then pluck up the courage and did it! With a polish for dark wood – voilà, almost like a miracle – the pice looks ace again!
Hier also ein paar Vorher-Nachher-Bilder / So here some before and after pictures:

Doch die Freude war nur von kurzer Dauer, denn dann hatte mein Kühlschrank plötzlich beschlossen in den Kühlschrankhimmel zu ziehen. Glück im Unglück: eine Rundumküchenrenovation steht eh demnächst an und der Nachfolger stand schon bereit. / But the joy was evanescent as my fridge suddenly had decided to move to fridge heaven. Lucky under these circumstances with a soonish all around kitchen renovation the follow-up has been standing ready anyway.Und ja, es sieht deplatziert aus. Aber solang der Küchenumbau noch vor mir liegt, ist es alles egal. / And yes, it lookes misplaced. But as long as I am ahead of the kitchen renovation it does not matter. Can’t be helped.
Grundsätzliche Veränderungen bedeuten auch neue Essgewohnheiten. In meinem Fall als Obst-Spätzünder war das ne riesen Sache: AVOCADOS ESSEN! (hier mit selbergemachten Falafel, ich sag mal „ausbaufähig“) Und vielleicht war das grüne Wunderobst ja der Grund hierfür: der Beginn einer grünen Glassammlung..to be continued… (Vase Glaswerke Warmensteinach, norwegische Kerzenhalter von Magnor, beides jeweils Kristallglas)

Sea change also means new eating habbits. In my case as a late bloomer when it comes to fruits this was a big deal: EATING AVOCADO! Sic! (along with falafel balls let’s say improvable) And maybe the green fruit of wonder was the reason for this: the start of a green glas collection…to be continued… (vase glas factory Warmensteinach, norwegian candle holders my Magnor, each christal glas)

Wie all diese neuen Dinge in meinem Leben passiert sind, hat sich mein Kopf voll überschlagen und ich hab Zeit zum Denken und Reflektieren gebraucht. Während ich so an der Isar saß, die letzten Sonnenstrahlen genossen, Rotwein getrunken und Henry Millers „Wendekreis des Krebses“ gelesen habe, fühlte ich mich manchmal so wie im Auszug oben. Ausgenommen des unteren versauten Absatzes. 🙂
And with all these new things happening in my life my head was spinning over and I needed time to think and reflect. While sitting next to the river enjoying the last rays of light, drinking red wine and reading Henry Miller’s „Tropic of Cancer“ I sometimes felt a bit like in the quote above: „..let the carneval of lights behind me, allow my mind to play with these ideas…at the moment I cannot think of anything but that I am a sensitive human being…no one that I can tell a fraction part of my emotions… [loosely translated].“ Except the kinky last part. 🙂
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