Träume! Bodenständig!

Eines ist klar: so lang die dicke Frau noch singt, ist die Oper nicht zu Ende – das wussten schon Kettcar. Erstaunlich gut auf den Punkt gebracht, das alles irgendwie dann doch immer weiter geht. Was die Hamburger Grand-Hotel-Van-Cleef-Barden allerdings von Oper an sich halten, ist nicht bekannt. Auch mein Wissen diesbezüglich hält sich in Grenzen. Nichtsdestotrotz hat es sich gelohnt, im Feuilleton der SZ vom 20. Juli einen Artikel über den neuen Intendanten der Salzburger Festspiele zu lesen. Jener Alexander Pereira scheint zwar ein recht eigenwilliger Charakter zu sein („Wenn ich fünf Premieren produziere und davon sind zwei Flops, haben Sie mich an den Hammelbeinen. Wenn ich fünfzehn mache und darunter sind zwei Flopps, dann sagen die Leute: ‚Na und?'“), er ist mindestens aber genauso von weiser Natur:
Ergo: manchmal ist es das Zwischen-den-Zeilen-lesen, das einen fesselt. Vielleicht sollte ich mich als nächstes einem Artikel über die Züchtung von Zebrafischen oder der Entwicklung von grönländischer Drum ’n Bass Musik widmen und auf noch mehr versteckte Erleuchtung warten?
In other words: I found a surprisingly interesting article in the local newspaper (because it was about opera which I am not so keen on therefor glad afterwards I read it and got wiser). There the new director of the Salzburg Festspiele says wise words about idealistic yet down-to-earth-dreaming. Because as soon as you strike a balance he says, you’re winding up straight in daily life.
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