Heute war Gestern schon Morgen

Neulich fiel mit nach langer Zeit wieder einmal „Das alte Buch und das Meer“ des vielfach ausgezeichneten Autors und Semantiker Umberto Eco in die Hände.

Ein kleines Büchlein, das entstanden ist, als Eco wöchentlich für die italienische Zeitung L’Espresso kurze Artikel, vornehmlich zur Entwicklung des Buches, publizierte. Anschließend wurde es 1995 im Carl Hanser Verlag verlegt, ist dort aber mittlerweile leider nicht mehr lieferbar.


Als ich es vor Jahren das erste Mal gelesen hatte, dachte ich mir, ja gut, der Buchmarkt, die Zukunft des Buches…wen interessierts? Nun aber musste ich mit einem Male schmunzeln. 1987 war unsere Kultur noch weit entfernt von einer Erfindung wie dem eBook, ganz zu schweigen vom iPad.

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So weitsichtig und weise Eco auch sein mag, er hat zwar ein „Plastikbuch“ vorausgesehen, konnte sich aber beim besten Willen nicht vorstellen, wie das technisch gehen sollte.


Ebenfalls im Hanser Verlag erschienene Bücher Ecos zum Thema ‚Buch‘:

  • Die Bücher und das Paradies (2003)    Leseprobe
  • Die Kunst des Bücherliebens (2009)  Leseprobe
  • Die große Zukunft des Buches (2010) Leseprobe

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Was die Buchbranche und deren Messen angeht  muss man ihm allerdings Recht geben, denn manche Dinge ändern sich anscheinend nie.

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Egal, ob Bücher in Papier oder Plastikform.                                                                               Mit dieser Vermutung hat Umberto Eco jedoch Recht gehabt.

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