Konfetti

Arzberg Konfetti Form 1350, ca. 1936; Entwurf: Hermann Gretsch (1895-1950)

Von 1935 bis zu seiner Auflösung 1938 Vorsitzender des Deutschen Werkbundes, entwarf der Stuttgarter die bekannte „gute Form“ 1382. Für den Designklassiker, den die Porzellanfabrik Arzberg schlagartig berühmt machte und der bis heute produziert wird, erhielt Gretsch 1936 die Goldmedaille der VI. Triennale in Mailand sowie 1937 ebenfalls eine Goldmedaille auf der Weltausstellung in Paris. Anschließend nahm ihn das MoMa in New York in die Ausstellung „Good Design“ auf. Zeit seines Lebens galt er als Kämpfer gegen den schlechten Geschmack und Verfechter von Ästhetik und Funktion im Einklang.

„Auch bei den Speise-, Kaffee- und Teegeschirren müssen wir verlangen, dass sie in allen Einzelheiten echt, schlicht und wesentlich sind.”

„Wir können es uns nicht mehr leisten, Dinge auf den Markt zu bringen, die dem Verbraucher schon nach kurzer Zeit keine Freude mehr machen, weil sie unpraktisch, überholt und unmodern sind.”

„Gestalten heißt, den echten Lebensbedürfnissen entsprechende Formen finden.”

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2 Antworten zu Konfetti

  1. Pingback: Ach wie gut, dass niemand weiß, dass du wie noch einmal heißt? | trollslott

  2. Jessica Inan schreibt:

    Allerdings war der gute Mann auch Mitglied in der NSDAP und hat dies auch später nicht bereut, wie ich gelesen habe. Schade.

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